Was will ich wirklich – Finde Deine Aufgabe

Es ist erstaunlich, wieviele Menschen Dinge tun, die sie eigentlich hassen. Gerade im Beruf trifft man sowas sehr häufig an. Die meisten Karrieren fingen mit einer Ausbildung an, die zumeist nicht nach Interesse ausgewählt wurde, sondern aufgrund von Sicherheit. Ein krisensicherer Job in einem krisensicheren Unternehmen ist doch genau das richtige für die Zukunft und wenn man bis zu einem Alter von 67 Jahren durchhält, wartet eine schöne Rente auf einen und man kann mit dem Leben anfangen.

So oder so ähnlich stellen sich viele wohl den „normalen“ Verlauf eines menschlichen Lebens vor. Aber ist es das? Wann wollen wir eigentlich mit dem Leben beginnen? 45 JAhre lang in einem Job arbeiten, der uns nicht gefällt, und Geld verdienen, um dann noch ein paar Jahre den Rest zu genießen? Wenn man denn so lange aushält!

Grundsätzlich läuft das Leben aber doch jetzt, in diesem Moment, ab. Was will man jetzt wirklich tun. Ist das, was ich jetzt arbeite, genau das was ich eigentlich schon immer machen wollte? Oder habe ich einen Traum, den ich aufgrund von finanziellen Ängsten jetzt nicht ausführe.

Beruf kommt von Berufung. Zu was fühle ich mich berufen. Was will ich wirklich im Leben erreichen? Ist man nicht zufrieden mit der Situation, sollte man sie spätestens hier überdenken.

Was für Optionen gibt es? Ist da etwas, was man wirklich tun will? Wie kann man es umsetzen? Gleich kopflos zu kündigen ohne Plan, ist nicht immer die beste Vorgehensweise.

Hier stellt sich die Frage nach dem Sinn des Lebens. Ist es sinnig, den Großteil seiner Zeit im Hamsterrad der Arbeit zu verbringen? Nur um Geld zu scheffeln, damit man einen hohen Lebensstandard genießen kann? Dabei muss man immer weiter versuchen, den Status Quo zu halten oder zu verbessern. Jeder kurzfristigen Befriedigung hinterher jagen.

Oder kann man auch mit weniger zufrieden sein? Wenn doch die Grundbedürfnisse befriedigt sind, ist alles andere Luxus. Muss man denn dann noch mehr arbeiten, wenn man doch schon alles wichtige besitzt. Kann man die Zeit, in der man nicht arbeitet, nicht besser mit schönen und spannenden Erlebnissen füllen.

Wo immer der eigene Sinn liegen mag, mit einer minimalistischen Lebensweise stellt man den Focus auf die wirklich wichtigen Dinge. Da sich dadurch die Sichtweise auf das eigene Leben verändert, kommt man dem individuellen Sinn fast automatisch näher.

Durch geringere Ansprüche, kann man den verhassten Job vielleicht minimieren. Erst eine Teilzeitlösung finden. Sich dann eine Alternative suchen. Eine Zeit lang zweigleisig fahren und dann abspringen und das tun, was zu einem passt.

Diese eigene Aufgabe sollte in aller Ruhe gefunden werden. Nutze hier eine kleine Auszeit. Raus aus dem Alltagstrott. Vielleicht in einer einsamen Ferienhütte einfach mal die eigene Lebenssituation überdenken. Die eigenen Prioritäten hinterfragen und schauen, wo einen das Herz hinführt.

Danach den Focus auf diese neue Aufgabe setzen. Mit aller Kraft auf dieses Ziel hinarbeiten und es ab einem Punkt einfach durchziehen.

Björn Eickhoff

Hey, ich bin der Björn. Outdoor, Survival, Hunde und Gear sind genau meine Themen. Neben dem Hundetrainer bin ich Autor und Fotograf.

Kommentare (2) Schreibe einen Kommentar

  1. Hey,
    ein großes Lob!! Das ist wirklich eine super Seite!!Tolle Fotografien und sehr beeindruckend.
    Nur weiter so. Ich schaue öfter vorbei.
    Ganz liebe Grüße und alles Gute!
    Babak

    Antworten

    • Hallo Babak,

      vielen Dank für Dein Lob.

      So einen Blog zu führen, macht schon ordentlich was an Arbeit. Aber ich freue mich immer wieder, wenn ich Lesern durch meine Artikel weiterhelfen kann.

      Viele Grüße
      Björn

      Antworten

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