Lomography – Die ersten Versuche

Da kommt man aus dem Urlaub zurück und hat die ganze Speicherkarte voll mit tollen, bunten Bildern aus den letzten zwei Wochen. Am Ende bleiben noch 150 Bilder übrig, die anderen und einem selber beweisen sollen, wie toll der Urlaub war.

Doch irgendwie war ich satt. Satt, meine Welt durch einen Sensor zu sehen. Satt, wirklich alles am Foto kontrollieren zu müssen. Satt, nach der Suche des perfekten Bildes.

Außerdem muss man hin und wieder mal einen Schritt zurück gehen, um einen Schritt nach vorne zu kommen und nicht mehr auf der Stelle zu treten.

Kurz vor meinem Urlaubstrip nach La Gomera hatte mich Peter Matyssek mit seiner Hasselblad in Schwarzweiss abgelichtet und mich irgendwie total angefixt. Fotos auf Film. Mann, war das lange her.

Aber Unmengen an Geld für dieses Film-Feeling zu investieren, war auch nicht mein Ding. Bei meiner Internetrecherche stolperte ich dann immer wieder über preiswerte Spielzeugkameras aus Plastik und dem Begriff Lomography.

Bilder durch Plastiklinsen zu fotografieren. Auf Film mit einer ganz billigen Knipse. Das ist weit weg vom perfekten, megascharfen, HDR-Digitalbild. Aber das hat mich tatsächlich gefangen genommen.

Schnell fiel die Wahl auf den alten 135 mm Kleinbildfilm. Da hatte ich vor vielen Jahren schon mit gearbeitet. Der Rollfilm erschien mir doch zu unhandlich. Und cooles Blackandwhite sollte es sein.

Als Kamera viel die Wahl schnell auf eine Diana Mini. Von ihr werde ich noch genauer berichten. Als Film nutze ich seitdem den Illford HP5 400. Dass diese Wahl perfekt war, zeigten die ersten belichteten Ergebnisse.

Hier bedanke ich mich bei Peter Matyssek, der mich in die Grundlagen der Negativentwicklung und die Arbeit in der Dunkelkammer einführte. Das ist dann wirklich slow fotography!

Aber jetzt zeig ich Dir erst einmal die Besten Ergebnisse aus den ersten zwei Filmen.

Björn Eickhoff

Hey, ich bin der Björn. Outdoor, Survival, Hunde und Gear sind genau meine Themen. Neben dem Hundetrainer bin ich Autor und Fotograf.

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