Klein packbar – Das Testergebnis

So haben wir getestet
Bei Faltrucksäcken gibt es zwei wichtige Punkte. Das Packmaß zusammengefaltet und die Befähigung zum Transport als Rucksack.

Dementsprechend wurde überprüft, wo und wie sich die Rucksäcke verstauen lassen. Auf kleineren Wanderungen mussten sie mit und bekamen eine normale Zuladung verpasst.

Tragekomfort und Verhalten mit Gewicht wurden hier überprüft. Natürlich wurde auch ein kurzer Regenguss simuliert.

Testergebnis

Deuter Wizard Light Meru Lightpack PEARL Faltrucksack Tatonka Squeeze
Fassungsvermögen 3 5 3 4
Packmaß 5 3 3 4
Gewicht 5 4 3 2
Qualitätseindruck 5 4 2 4
Tragekomfort 4 5 2 3
Wasserdichtigkeit 2 3 1 2
Funktionalität 3 4 5 3
Preis/Leistung 3 4 5 2
30 32 24 24

Dass alle Rucksäcke in der Wetterfestigkeit nicht allzu gut aussahen, hat uns ein wenig überrascht. Beim Pearl Faltrucksack ist das konstruktionsbedingt und war zu erwarten, aber dass die Rucksäcke von Outdoorherstellern gerne Wasser schlucken, verwunderte doch.

Das hat hat aber sicherlich auch mit dem Schattendasein von Faltrucksäcken zu tun. Beispielsweise wurde uns der Salewa Vektor UL vom Hersteller gar nicht erst zur Verfügung gestellt. Begründung: Der Rucksack sei „nur ein Zusatzprodukt“, das nur mit anderen Rucksäcken kommuniziert wird.

Das Meru Light Pack holt sich verdient den Testsieg. Viel Volumen und ein guter Tragekomfort zahlen sich hier aus.

Auch der Deuter als Zweitplatzierter glänzt mit einem durchdachten System, steckt aber nur wenig Gepäck weg.

Tatonka und Pearl liegen punktemäßig gleichauf. Aufgrund des Preises ist der Pearl Rucksack wirklich ein Schnäppchen. Doch sollte man hier bedenken, was man will. Eine Wanderung mit ihm durchziehen, wird nicht das Gelbe vom Ei sein. Er ist eher was für den Notfall im Gepäck oder Auto. Bei Outdooraktivitäten ist man mit den anderen drei Testkandidaten durchaus besser bedient.

Björn Eickhoff

Hey, ich bin der Björn. Outdoor, Survival, Hunde und Gear sind genau meine Themen. Neben dem Hundetrainer bin ich Autor und Fotograf.

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