Rückblick 2021

Das Jahr neigt sich dem Ende und es ist wieder einmal an der Zeit, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Hier findest Du meinen Rückblick auf das Jahr 2021.

2021 war echt nicht meine Jahr! Auch wenn es hier im Blog echt gut läuft und sich die Anzahl der Leser stetig erhöht, Corona macht allen zu schaffen!Trotzdem blicke ich optimistisch in meine Post-Covid Zukunft.

Im März kriegte er mich doch – der dumme Virus. Aufgrund meiner guten körperlichen Konstitution habe ich die Infektion gut überwunden und die zwei Wochen Quarantäne waren auch nicht so schlimm.

Etwa zwei Wochen danach kam dann der große Zusammenbruch. Herz, Lunge, Kopf wollten nicht mehr so wie vorher und die Diagnose war schnell klar: Long- oder Post-Covid.

Ja und diese ganze Nachfolgeerkrankung einer Corona-Infektion bestimmt seitdem mein Leben. Es ist leider nicht einfach und ich habe mit extremen Rückschlägen zurecht kommen müssen. 

Das größte Problem ist sicherlich die fehlende Akzeptanz vieler Menschen mit den Erschöpfungszuständen, der geminderten Hirnleistung und der reduzierten körperlichen Leistungsfähigkeit. Ich sehe einfach nicht krank aus! Habe keinen Gips oder Verband um den Kopf und daher muss ich ja gesund sein.

Und in meinem Fall habe ich mich direkt von Anfang an der Diagnose gestellt und versucht, mich selber zu rehabilitieren. Körperlich hat das sehr gut geklappt. Aber kognitiv bin ich auch jetzt noch nicht wieder auf der Höhe. Ich glaube ich habe kaum einen Tag erlebt, wo ich nicht zwischendurch für ein paar Stunden ins Bett verschwunden bin, um mich auszuruhen.

Aber die meisten Menschen treffe ich nicht in meiner Wohnung, sondern draußen, wenn ich unterwegs bin. Das sind die Phasen am Tag, die funktionieren – für eine gewisse Zeit. Aber an diesen Aktivitätsphasen wird man gemessen und schnell wird man als Simulant abgestempelt.

Dies musste ich sogar bei Menschen feststellen, die mir sehr nah waren. Meine Freundin brachte für die Situation kein Verständnis auf. Die ständigen Diskussionen, darüber, dass ich mich nicht so anstellen soll, oder dass das alles nur Faulheit sei, haben mich in meinem Genesungsfortschritt nicht weiter gebracht. Am Ende war für mich nur die Trennung der richtige Weg.

Man muss sich wirklich entscheiden, welche Menschen man in seinem Leben lassen will. Ein so schwieriges Krankheitsbild wie Post-Covid ist für viele Menschen nicht fassbar oder akzeptierbar. Diese Menschen sollten man dann tunlichst meiden. 

Aber man selbst macht wirklich nur sehr kleine Fortschritte. Aber es geht vorwärts und man freut sich auch über diese kleinen Schritte in die richtige Richtung. 

Mehr zu meiner Post-Covid-Erkrankung findest Du hier:

Post-Covid
Post-Covid: Akzeptanz
Post-Covid: Pacing
Post-Covid: Training
Post-COVID: Reha
Post-COVID: Nach der Reha

Ein positiver Effekt meiner Post-Covid-Erkrankung war im September sicherlich mein Reha-Aufenthalt in Bad Ems an der Lahn. Körperlich war ich weitestgehend fit und das Lahntal mit vielen Spuren der Römer lädt einen ein, seine freie Zeit mit Wanderungen zu verbringen.

Nachfolgend habe ich Dir meine Wanderungen mal verlinkt:

Königsweg
Premiumwanderweg Höhenluft
Rund um den Malberg
Entlang des Limes
Auf zur Sprongenburg

Natürlich bin ich im Blog aber auch weiterhin meinen Hauptthemen treu geblieben. Messer, Ausrüstung und Gray-Man-Taktiken sind weiterhin die Themen, die die meisten Leser auf meinem Blog bringen.

Abschließend wünsche ich Dir jetzt einen guten Übergang ins neue Jahr. Mögen Deine wünsche in Erfüllung gehen!