Im Jahr 2024 begann die Geschichte, in meinem Kopf herumzuspuken. Immer wieder tauchten Bilder des ersten Kapitels vor meinem inneren Auge auf, und Stück für Stück wuchs daraus ein ganzes Geflecht an Szenen, Figuren und Ideen.
Irgendwann im Herbst konnte ich nicht mehr anders: Ich musste die Geschichte endlich aufschreiben. Sie wollte einfach hinaus in die Welt – und das, obwohl Kurzgeschichten oder gar Romane eigentlich nie mein Ding waren.
Normalerweise teste ich Ausrüstung und Messer, schreibe über Every-Day-Carry (EDC), Bushcraft, Survival oder Krisenvorsorge. Geschichten erfinden? Das war bisher nicht mein Revier.
Zwar hatte ich als junger Erwachsener im Gymnasium einen Literaturkurs besucht und dort auch einige Kurzgeschichten verfasst – doch die fanden am Ende weder andere noch ich selbst wirklich gelungen. Und trotzdem: Nach all den eher nüchternen, redaktionellen Texten klopfte plötzlich immer wieder dieser Ruf des Bussards an.
Eigentlich sollte daraus nur eine kleine, mystische Kurzgeschichte werden – mit offenem Ende nach dem ersten Kapitel. Doch während des Schreibens hatte ich das Gefühl, eine Pandora-Büchse in meinem Kopf geöffnet zu haben. Ideen purzelten nur so heraus: Abenteuer, Gefahren, neue Figuren. Plötzlich war da ein ganzes Universum, das nur darauf wartete, erkundet zu werden.
Manche Impulse kamen aus eigenen Erlebnissen, manche aus Beobachtungen oder Gesprächen. Immer deutlicher wurde mir: Aus Moon und Mike konnte viel mehr entstehen als nur ein kurzes Abenteuer.
Also wagte ich den Schritt. Ich wollte sehen, ob ich es schaffe, eine längere Geschichte zu schreiben – eine, die spannend, stimmig und fesselnd genug ist, dass andere sie lesen wollen. Und ich stellte fest: Das Eintauchen in eine fiktive Welt entspannte mich mehr als jedes Testschreiben oder Blog-Update.
Natürlich verwarf ich viele Ideen, weil sie mir zu extrem erschienen. Am Ende entstand dennoch eine Geschichte, die mir gefiel – auch wenn ich manchmal das Gefühl hatte, noch mit angezogener Handbremse zu schreiben.
Trotzdem empfinde ich Der Ruf des Bussards als ein rundes, erstes Abenteuer für Moon und Mike. Ein Anfang, der mir gezeigt hat: Ja, ich kann das.
Dieses Nachwort schreibe ich nun, während der zweite Teil bereits fertig und teilweise im Blog erschienen ist – und während der dritte Roman gerade Form annimmt. Das Gefühl, mit angezogener Handbremse zu schreiben, ist längst verflogen.
Der zweite Band, Der Fluch des Hexenjägers, ist spürbar intensiver und härter geworden. Doch genau deshalb passt Der Ruf des Bussards so gut an den Anfang. Es ist der erste Schritt. Der Auftakt. Der Moment, in dem alles begann.
Ich freue mich, wenn dir Der Ruf des Bussards gefallen hat – und hoffe, dass dich auch die kommenden Abenteuer von Moon und Mike mitreißen werden.
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