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Nachwort zu „Der Fluch des Hexenjägers“

Mit dem Nachwort kommt nun endlich „Der Fluch des Hexenjägers zu seinem Abschluss.

Im Nachwort zu Der Ruf des Bussards habe ich schon erzählt, dass ich dort noch das Gefühl hatte, mit angezogener Handbremse zu schreiben. Viele der schrägeren, härteren oder extremeren Ideen blieben damals noch draußen.

Diesmal habe ich die Bremse gelöst – und das merkt man: Die Gewalt ist roher, die Tode sind blutiger und brutaler. Die Geschichte ist komplexer, verschlungener, und ja – ich habe sogar eine Sexszene eingebaut.

Vieles in diesem Band stammt direkt aus meiner Jugend in den Achtzigern. Aus meiner Leidenschaft für die Action- und Fantasyfilme jener Zeit, die nächtelang über den Bildschirm flimmerten. Filme wie Beastmaster mit Marc Singer haben meine Fantasie nachhaltig geprägt – und gerade die Anleihen daran machen einen großen Teil der Ideen aus. Besonders das Kapitel mit dem Waschbären habe ich beim Schreiben selbst gefeiert.

Als alter Indiana-Jones-Fan war für mich klar: Auch die Nazis mussten als Bösewichte herhalten. Und die Figur der Madame Claire? Ganz ehrlich – sie ist stark angelehnt an Elsa aus Indiana Jones und der letzte Kreuzzug. Jedes Mal, wenn ich über sie schrieb, hatte ich die blonde Schurkin vor Augen.

Natürlich gibt es noch viele andere Einflüsse und Ideen, die in dieses Buch eingeflossen sind – zu viele, um sie hier alle aufzuzählen. Aber eines möchte ich hervorheben:

Als Bushcrafter habe ich selbst an Kursen im Bereich „Indianer-Scout“ und Schamanismus teilgenommen. Diese basieren auf den Lehren des amerikanischen Fährtenlesers Tom Brown Jr. – inklusive seines berühmten Tops Tracker Knife. Vieles davon habe ich in die Geschichte eingebaut. Und manches, was ich über schamanische Erfahrungen beschreibe, habe ich tatsächlich auf meinen eigenen Traumreisen erlebt. Natürlich habe ich diese Erlebnisse mit Fantasie ausgeschmückt – aber der Kern bleibt echt.

Die Manifestation von Moon als Totem und Geisterwolf in Mikes Realität trägt ebenfalls ein Stück gelebte Erfahrung in sich. Die Zwiegespräche zwischen Mike und Moon ähneln oft erstaunlich stark meinen eigenen Gesprächen mit meinem Krafttier.

Ich hoffe, auch dieser zweite Band hat Dich gepackt und mitgerissen. Während Du diese Zeilen liest, stecke ich bereits tief im Schreiben des dritten Teils: Die Bestie in mir.

Es wird noch eine Weile dauern, bis die Geschichte online im Blog erscheint – aber ich verspreche Dir: Die Handlung wird noch komplexer und die Schauplätze noch spektakulärer.

Die Kapitel der Moon-Chroniken sind vergänglich – nach 4 Wochen verschwinden sie wieder im Schatten.
Die vollständige Geschichte bleibt jedoch jederzeit lebendig.
Die Spannung steigt!
Alle Kapitel von Der Fluch des Hexenjägers findest du vollständig im Kindle-Store Zum Kindle E-Book oder als Taschenbuch
Was davor geschah:
Die Moon-Chroniken
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