Fenix HL10

Eine Stirnlampe hat gegenüber einer Taschenlampe unterwegs einige kleine, aber entscheidende Vorteile. Man muss sie nicht ständig in der Hand halten und hat immer dort, wo man den Kopf hin bewegt genug Licht zur Verfügung.

In der letzten Zeit hat man den Eindruck, dass die Hersteller meinen, dass Stirnlampen die gleiche Lichtleistung und unterschiedliche Helligkeitsstufen brauchen, wie Taschenlampen. Im Outdoordasein ist es aber oft so, dass diese zu 90 Prozent gar nicht benötigt werden.

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Die Wenigsten von uns steigen tatsächlich tief in Höhlen und benötigen dort viel Licht. In vielen Fällen reicht unterwegs auch eine Lowlight Lichtstärke, die nur gut die nächsten fünf Meter vor den Füßen ausleuchtet. Ob man wandert, im Dunkeln das Lager aufbaut, im Zelt was sucht oder mal austreten muss, hier reicht wenig Licht völlig aus.

Dabei gewöhnen sich auch die Augen schon ein wenig an die Dunkelheit und die Nachtsichtfähigkeit wird schneller erreicht oder geht gar nicht erst verloren. Hohe Lichtstärke wirkt dem eher entgegen.

Die HL 10 von Fenix tut sich gerade da hervor. Auch kann ihre maximale Lichtstärke von 70 Lumen einen ganz schön blenden, aber die zwei weiteren Modi mit 27 oder drei Lumen sind da schon angenehmer. Zudem ist sie schön klein und leicht.

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Ein weiterer Vorteil ist, dass sie mit nur einer AAA-Batterie oder einem entsprechenden Akku auskommt. Lichtwunder kann man zwar nicht erwarten, aber die drei Lumen hält sie für 27 Stunden. Werden die Lumenzahlen zweistellig, geht es aber schnell bergab: 27 Lumen ziehen die Batterie in etwa 2.5 Stunden leer und bei 70 Lumen schafft sie keine Stunde.

Für viele Anwendungen reichen die drei Lumen aber einfach aus. Auch unterwegs mit dem Hund findet man gut den Weg und kann Stolperfallen frühzeitig erkennen. Auf dem Bogenparcours reicht für viele Ziele die mittlere Leistungsstufe. Die 70 Lumen reichen aus, wenn man mal eine weitere Fläche ausleuchten will.

Die Schaltung durch die Modi ist recht einfach, aber nicht ganz optimal gewählt. Ein langes Drücken auf den Knopf schaltet die Lampe an. Weiterer kurzer Druck schaltet durch die einzelnen Modi. Hier wäre es besser gewesen, das System zu vertauschen: kurzer Druck – Einschalten, langer Druck – Moduswahl. Viel zu oft will man die Lampe einfach ausschalten und landet im nächst höheren Modus.

Aber oft ist das zum Glück nicht der Fall! Die HL10 merkt sich zudem den zuletzt ausgewählten Modus, auch wenn man sie ausschaltet.

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Sie ist klein packbar und mit Batterie gerade mal 59 Gramm leicht. Selbst mit dem einfachen und schmalen Stirnband spürt man sie kaum. Außerdem kann man sie aus der Stirnlampenhalterung entnehmen und hat so eine kleine Winkeltaschenlampe. Durch die Halterung ist der Abstrahlwinkel sehr gut einstellbar und die Eigenblendung als Stirnlampe wird so verhindert.

Sie ist nach nach IPX8-Standard für 30 Minuten in zwei Meter Tiefe wasserdicht. Regen macht ihr daher gar nichts aus und sollte sie mal in einer Pfütze landen, ist das auch nicht weiter schlimm.

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Fazit
Für knapp dreißig Euro bekommt man schon verdammt viel Licht und eine Stirnlampe, die gut brauchbar ist. Sehr schön ist die Nutzung von nur einer Standard-Batterie.

Daten und Fakten
Hersteller: Fenix
Modell: HL10
Preis: 29.90 Euro
Bezugsquelle: www.flashlightshop.de

Welche Stirnlampe nutzt ihr? Welche Vor- und Nachteile bringt sie mit.

Gerne würde ich in den Kommentaren dazu was lesen!

Björn Eickhoff

Hey, ich bin der Björn. Outdoor, Survival, Hunde und Gear sind genau meine Themen. Neben dem Hundetrainer bin ich Autor und Fotograf.

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