Survival-Kit Know-How

Survival-Kits sind ein Notnagel. Die allerletzte Rückfallebene, wenn alle Stricke reißen. Hat man sonst nichts mehr, sollte man mit einem vernünftigen Survival-Kit den Körper (und den Geist) am Leben erhalten.

Survival-Kit Know-How

Survival-Kit Know-How

Die zwei größten Gefahren sind in solchen Situation Überhitzung und Unterkühlung des Körpers. Beides führt am Ende zum Tod. Und der sollte unter allen Umständen vermieden werden.

Bei der Unterkühlung fällt die Körpertemperatur unter eine kritische Marke. Meist ist dies in sehr kalten Gegenden der Fall. Aber auch in unseren mitteleuropäischen Gefilden kann das Thermometer im Herbst und Winter nachts weit unter null Grad Celsius fallen. Hier muss etwas im Kit sein, dass die Körpertemperatur konstant halten kann und vor den Elementen, wie Wind und Regen schützen soll. Außerdem ist es wichtig viel zu trinken, um den Körper am Laufen zu halten.

Die Überhitzung tritt meist dann zu Tage, wenn der Körper die eigene Temperatur nicht mehr herunterregeln kann. Dies bewerkstelligt er mit Schweiß. Dies entzieht dem Köper Flüssigkeit, die dieser mit Wasser auffüllen muss. Zumeist ereignet sich eine Überhitzung in sehr heißen Regionen. Aber auch in Deutschland knackt die Temperatur im Hochsommer gerne mal die 30°-Marke. Hier muss ständig Flüssigkeit nachgetankt werden. Mittel zur Wasseraufbereitung, Trinkbarmachung und ein Gefäß zum Transport sollten nicht fehlen.

Survival-Kit Inhalt

Survival-Kit Inhalt

Für beide Szenarien ist ein Feuer von zentraler Bedeutung. Es wärmt den Körper und kocht Wasser ab, um Viren und Keime abzutöten. Dementsprechend darf ein guter Zunder mit mindestens einer Art des Feuermachens nicht fehlen. Gleichzeitig sollten einfache Mittel dabei sein einen Unterstand zu improvisieren und eine Übernachtung draußen zu überstehen.

In solch einer Situation kann es auch zu Verletzungen kommen. Ein rudimentäres Erste-Hilfe-Kit ist hier Pflicht. Pflaster, Blasenpflaster, Kohle- und Schmerzmittel sollten sein. Für eine größere Verletzung wäre ein Verbandspäckchen oder ein Tourniquet von Vorteil.

Damit man aus solch einer Notsituation auch wieder herausfindet, muss man sich orientieren können. Gut wenn man dies nach dem Stand der Sonne oder durch den Sternenhimmel schafft. Besser ist natürlich ein kleiner Kompass, der einem sicher die Nord-Süd-Achse zeigt.

All das und noch einige kleinere Tools sollten klein packbar in eine Box oder Tasche passen. Dabei ist die Crux ein Kit zu packen, dass so klein ist, dass es kaum auffällt und so direkt in der Kleidung oder am Gürtel verstaut werden kann. Wer nicht so erfahren in Outdoorsituationen ist, wird eher ein größeres Kit mit mehr Inhalt bauen. Je besser die eigenen Skills ausgeprägt sind und je mehr man davon überhaupt besitzt, umso kleiner wird das Survival-Kit.

Björn Eickhoff

Hey, ich bin der Björn. Outdoor, Survival, Hunde und Gear sind genau meine Themen. Neben dem Hundetrainer bin ich Autor und Fotograf.

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