Dead-End-Tour

Egal wie man es dreht und wendet 850 Höhenmeter bleiben 850 Höhenmeter. Vor allem wenn man bei Normal Null startet. Der dritte Versuch das Valle Gran Rey zu verlassen war auch nicht gerade leicht. Obwohl meine Dead-End-Tour sehr oft an der Straße entlang führte.

Dead-End-Tour - Blick vom Ziegenpfad zurück

Dead-End-Tour – Blick vom Ziegenpfad zurück

Nach der eher sanften Tour zum Tafelberg mit Timah-Travel, brauchte ich es wieder ein wenig härter. Auch diesmal sollte es nach Arure hochgehen. Jedoch einen großen Teil an der Straße entlang. Vielleicht ist diese Strecke nicht ganz so anstrengend.

Ich folge der altbekannten Schotterpiste über El Guro nach Los Granados. Aufgrund des frühen Starts liegt die Piste noch schön im Schatten und so war der erste Anstieg doch nicht ganz so hart. Dafür geht es zwischen El Guro und Los Granados an der Straße entlang.

Dead-End-Tour - Lost Place

Dead-End-Tour – Lost Place

Von dort aus folge ich dem Ziegenfahrt. Der ist ganz schön steil und führt in der prallen Sonne entlang. Da komme ich ganz schönen schwitzen. Nach einer halben Stunde ist schon Pause angesagt.

Ich kreuze immer wieder die Höhenstraße. Am verlassenen Restaurant hat man einen tollen Blick ins Tal. Und natürlich habe ich diesen interessanten Lost Place erkundet. Leider nur von außen, denn das eindrucksvolle Gebäude ist alarmgesichert.

Dead-End-Tour - Blick ins Tal

Dead-End-Tour – Blick ins Tal

Der letzte Tunnel vor Arure ist schon in Blick. Kurz davor zweigt die alte Umgehungsstraße links ab. Dort will ich hin. Deshalb verlasse ich den eigentlichen Wanderweg.

Der Zustand der Straße ist schlecht. Felsen sind von der Steilwand auf die Straße gefallen. Immer mal wieder muss ich über Hindernisse klettern. Doch schon bald komme ich nicht mehr weiter – Sackgasse. Ein Felsenabgang liegt komplett über der Straße und blockiert diese – Dead End! Also wieder zurück zum Wanderweg.

Dead-End-Tour - Es geht nicht weiter

Dead-End-Tour – Es geht nicht weiter

Dieser geht noch einmal steil nach oben und führt mich rechts über den Tunnel nach Arure. Der Ausstieg endet genau an der bekannten Bushaltestelle, von der ich in den Nebelwald gestartet bin. Von dort sehe ich wieder den Steinboden des Aquädukt. Der Mirador del Santo besitzt eine Aussichtsplattform mit Blick auf Taguluche.

Dort mache ich erst mal Pause und überlege mir den Rückweg. Noch mal die gleiche Strecke zurück an der Straße entlang macht mich nicht wirklich an. Daher entscheide ich mich für den Rückweg über La Mérica und die Steilwand.

Dead-End-Tour - Aquädukt

Dead-End-Tour – Aquädukt

Der Weg ist und bleibt toll aber sehr fordernd. Am letzten Hinweisschild vor Gran Rey geht es zum Mirador Juan Regon. Der Abstecher lohnt sich aber nicht wirklich. Und so treffe ich nach 7 Stunden wieder im Hotel ein.

Ich bin nicht ganz so fertig als die letzten zwei Male, als ich aus dem Valle Gran Rey gewandert. Ob die Tour wirklich leichter war, bin ich mir nicht sicher, vielleicht erreicht meine Kondition endlich die nötige für La Gomera.

Dead-End-Tour - Ausblick vom Aquädukt

Dead-End-Tour – Ausblick vom Aquädukt

 

Björn Eickhoff

Hey, ich bin der Björn. Outdoor, Survival, Hunde und Gear sind genau meine Themen. Neben dem Hundetrainer bin ich Autor und Fotograf.

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